BAG Weiterbildung

Anträge für 2018 können ab dem 15.01.2018 bis zum 30.11.2018 gestellt werden.

Maßgeblicher Stichtag für die Fahrzeuganzahl, die der Berechnung des unternehmensbezogenen Förderhöchstbetrages zugrunde gelegt wird, ist der 01. Dezember 2017 für die Förderperiode 2018.
Ebenfalls werden vom Amt die Fahrzeuge die vom 01.12.2017 bis zur Antragsstellung zugelassen wurden für die Budgetbildung akzeptiert. 

Werk-und Güterkraftverkehr 


Was wird gefördert?

Im Rahmen des Förderprogramms Aus- und Weiterbildung können zuwendungsberechtigte Unternehmen Zuschüsse zu den Kosten der folgenden Maßnahmen erhalten:

  • betriebliche Ausbildungsverhältnisse zum Berufskraftfahrer und zur Berufskraftfahrerin
  • Weiterbildungsmaßnahmen von Beschäftigten in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen in Form von bestimmten Lehrgängen, Seminaren und Schulungen

Für allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen können innerhalb des Förderhöchstbetrages je Unternehmen max. 2 Mio. Euro beantragt werden


Max. werden pro Fahrzeug 1500,- € Kosten je Fahrzeug über 7,5 t anerkannt. 
Diese Kosten multipliziert mit der Anzahl der zum 15. September 2015 oder zum 02.05.2016 zugelassenen schweren Nutzfahrzeuge ( über 7,5 T ) ergeben den Förderhöchstbetrag.
 
Für die nachgewiesenen zuwendungsfähigen Kosten ( hier sind auch die Pauschalen für Stundenersatz und Tagespauschalen enthalten)
erhält der Antragsteller einen  Zuschuss von 
 
70 % (Kleine Unternehmen) 1050,- €
60 % (Mittlere Unternehmen ) 900, -€ 
50 % (Großunternehmen) 750,- € 
pro Fahrzeug.

70 % Auszahlung für kleine Unternehmen.Mit weniger als 50 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme die 10 Mio. EUR nicht übersteigt 60 % Auszahlung für Mittlere Unternehmen 
mit weniger als 250 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von unter 50 Mio.Euro,
oder einer Jahresbilanzsumme die 43 Mio. EUR nicht übersteigt
 50 % Auszahlung 
für große Unternehmen

!  Geänderte Fristen 
Für Maßnahmen die vor der Zustellung des Zuwendungsbescheides durchgeführt wurden ist eine Frist von einem Montat zur Vorlage des Verwendungsnachweises nach Zustelltermin zu beachten.

Hier werden viele Antragsteller die sich auf die Frist auf dem Bescheid verlassen, eine Entschäuschung erfahren.
Der Bescheid kann also noch gültig sein, aber da die Frist zur Vorlage des Verwendungsnachweises der bezahlten Maßnahmen in den ersten Wochen vor Ablauf des Zuwendungbescheides ist, bekommt der Antragsteller keine Auszahlung wg. des zu spät eingereichten Verwendungsnachweises.

Durchgeführte Maßnahmen ( mit Zahlung gilt die Maßnahmen als durchgeführt ) 
und somit abgeschlossene Maßnahmen müssen innerhalb von einem Monat über den Verwendungsnachweis eingereicht werden

Nach Zustelltermin des Zuwendungsbescheides müssen die Maßnahmen innerhalb von 12 Wochen durchgeführt werden.


Beispiel:Mittleres Unternehmen
5 Fahrzeuge über 7,5 Tonnen  x 900,- € = 4500,- € (60%).
Um jetzt als Mittleres Unternehmen diese 4 500,- € ausgezahlt zu bekommen, müssen Sie Maßnahmen in Höhe von 7 500,- € (100%) bezahlt haben. Eingeschlossen in die Berechnung des Zahlbetrages sind die Erstattungsleistungen von 12,- € je Schulungsstunde je Teilnehmer und 
eine Tagespauschale von 30, -€ je Teilnehmer.


Was sind Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne der Förderung ? 
Eine allgemeine Weiterbildungsmaßnahme ist ein Lehrgang, Seminar oder eine Schulung von Beschäftigten in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen unabhängig von der Zahl der Teilnehmer/innen (mindestens eine Person).
Allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen sind branchenbezogene Lehrgänge, Seminare oder Schulungen, die jedoch nicht ausschließlich den gegenwärtigen oder zukünftigen Arbeitsplatz des Beschäftigten in dem begünstigten Unter-nehmen betreffen, sondern die Qualifikationen vermitteln, die in hohem Maß auch auf andere Unternehmen und Arbeitsfelder übertragbar sind.

  Vorbereitungslehrgänge
 1.1 Vorbereitungslehrgang auf die Grundqualifikation
 1.2 Vorbereitungslehrgang zum Erwerb der fachlichen Eignung Güterkraftverkehr gemäß Berufszugangsverordnung (GBZUgV), Verkehrsleiter
 1.3 Vorbereitungslehrgang auf die externe Prüfung zum Berufskraftfahrer
  Fahrsicherheit und -ökonomie
 2.1 Wirtschaftliches Fahren (nicht BKrFQG)
 2.2 Ladungssicherung (nicht BKrFQG)
 2.3 Schadensprävention (nicht BKrFQG)
 2.4 Fahrsicherheit (nicht BKrFQG)
 2.5 BBS (Behaviour Based Safety: Schulung zur Verhaltensänderung zum Zwecke der Arbeitssicherheit)
 2.6 Kurse zum Verhalten am Unfallort für Fahrerlaubnisinhaber
  Allgemeine Kenntnisse im Güterkraftverkehr
 3.1 Rechtliche Vorschriften im Güterkraftverkehr, Sozialvorschriften, Transportrecht, Arbeitsrecht, Zollrecht
(nicht BKrFQG)
 3.2 Fuhrparkdisposition  Fahrzeug- und Fahrerdsiposition
 3.3 Fremdsprachen für Fahrer und Disponenten sowie Deutschkurse für nicht Deutsch-Muttersprachler
 3.4 Kommunikations- und Verhaltenstraining für Fahrer und Disponenten (nicht BKrFQG)
  Weiterbildungen für bestimmte Transportarten
 4.1 Möbel-/Umzugsgutbefäörderung  Schulungen zu Hebe- und Tragetechniken sowie zum Verpacken
 4.2 Schwergutbeförderungen
CAD Schulung ( nur, wenn Schulung nicht im Rahmen des Erwerbs der Software erfolgt )
  Weiterführende berufliche Qualifikationen im Güterkraftverkehr
 5.1 Fortbildung zum geprüften Verkehrsfachwirt/Fachwirt für Güterverkehr und Logistik
 5.2 Geprüfter Betriebswirt/Fachrichtung Logistik
 5.3 Geprüfter Logistikmeister
 5.4 Geprüfter Kraftverkehrsmeister
 5.6 Vorbereitungskurs zur Ausbildereignungsprüfung nach Ausbildereignungsverordnung (AEVO)
  Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz (BKrFQG) in Verbindung mit der Berufskraftfahrer-Qualifikations-Verordnung (BKrFQV)
 6.1 Praktische Übungen auf einem besonderen Gelände im Rahmen eines Fahrertrainings oder in einem leistungsfähigen Simulator nach § 5 BKrFQG in Verbindung mit § 4 Absatz 2 Satz 2 BKrFQV
 6.2 Praktische Fahrertrainings im öffentlichen Verkehrsraum zum wirtschaftlichen Fahren
(z. B. energie­sparende Fahrweise)



 Kontakt - Info - Angebot
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Durchschnittlich werden in dem Weiterbildungsporgramm  nur 
30 % der beantragten Mittel abgerufen.
Verursacht durch das  fehlerhafte ausfüllen der Anträge sowie der Verwendungsnachweise .
Zum Beispiel werden die Tagespauschalen falsch oder gar nicht eingetragen oder die Höhe der Schulungskosten falsch angesetzt.

Der Antragssteller ist hier auf prof. Hilfe angewiesen.Die meisten Antragssteller merken nicht das hier viel Geld verloren geht. 

Nutzen Sie unsere Erfahrung aus über 
4000 Verwendungsnachweisen über den 
BAG Fördermittel+ 
Service auch für Ihren Abruf der Mittel.
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Schützen Sie Ihren Betrieb vor verpassten Chancen und Verlusten beim Mittelabruf.
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Ansprechpartner 
Herr Thomas Weick 
06203-4202401

 

Wichtiger Hinweis:
Vor Eingang des vollständigen Antrags und vor dem Antragsstart begonnene Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Wann erfolgt die Auszahlung der Zuwendung?

Die Auszahlung erfolgt nach Abrechnung über den Verwendungsnachweis .

Die Maßnahmen müssen durchgeführt und bezahlt worden sein.