BAG Förderung von BKF Ausbildungsverhältnissen 2018

Neue Regelung !  
                                    Dem Antrag auf Förderung von betrieblichen Ausbildungsverhältnissen ist eine vom Antragsteller 

                                    und dem potentiellen Auszubildenden unterschriebene Absichtserklärung gemäß dem amtlichen 

                                    Muster der Bewilligungsbehörde beizufügen. 

Förderfähig sind betriebliche Ausbildungsverhältnisse zum Berufskraftfahrer und zur Berufskraftfahrerin


pro Ausbildungsverhältnis werden pauschal 50.000 Euro als Aufwendungen anerkannt.

Fristen zu Antragsstellung:
Ab dem 16. Januar 2017 
und spätestens bis zum 02. November 2017 können Anträge über das BAG Portal eingestellt werden. 

Die Förderhöhe beträgt 

  • 70% bei kleinen Unternehmen (weniger als 50 Beschäftigte oder der Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz übersteigt nicht 10 Mio. EUR),
  • 60% bei mittleren Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte oder der Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz übersteigt nicht 43 Mio. EUR) und
  • 50 % bei anderen Unternehmen
.
         
 Auszahlung Ausbildungsjahr
   Pauschalbetrag 70 % Auszahlung für kleine Unternehmen  -mit weniger als 50 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz bzw. einer Jahresbilanzsumme die 10 Mio. EUR nicht übersteigt 60 % Auszahlung für Mittlere Unternehmen 
mit weniger als 250 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von unter 50 Mio.Euro,
oder einer Jahresbilanzsumme die
43 Mio. EUR nicht übersteigt
 50 % Auszahlung für große Unternehmen
 nach 1 Jahr  21.700,00 €  15.190,00 € 13.020,00 € 10.850,00 € 
 nach 2 Jahr
 15.200,00 €10.640,00 €9.120,00 € 7 600,00 € 
 nach 3 Jahr
 13.100,00 €9.170,00 €
 7.860,00 € 6 550,00 € 
 Alle 3 Jahre zus  50.000,00 € 35.000,00 €30.000,00 € 25.000,00 € 

Zuwendungsberechtigt sind Unternehmen, die Werk-oder Güterkraftverkehr im Sinne des § 1 (GüKG) durchführen und Eigentümer oder Halter schweren Nutzfahrzeugen sind. 
Als schwere Nutzfahrzeuge im Sinne dieser Förderrichtlinie gelten Kraftfahrzeuge,deren zulässiges Gesamtgewicht mindestens 7,5 t beträgt.
Für die Antragsstellung reicht ein Fahrzeug über 7,5 t.

Bewilligungen über die Förderung betrieblicher Ausbildungsverhältnisse stehen unter der auflösenden Bedingung, dass der Abschluss eines
Ausbìldungsvertrag zum zur Berufskraftfahrer-in innerhalb von zwei Monaten ab Bekanntgabe des jeweiligen Zuwendungsbescheid in Form einer Kopie des wirksam abgeschlossenen Ausbildungsvertrags nachgewiesen wird.


Wird die Zuwendung für mehrere Ausbildungsverhältnisse in einem Zuwendungsbescheid gewährt, so erfasst die auflösende Bedingung nur die nicht rechtzeitig nachgewiesenen Ausbìldungsverhältnisse. Die Pauschalbeträge werden gleichmäßig auf die betroffenen Ausbildungsmonate verteilt.

Die Teilverwendungsnachweise sind jeweils innerhalb der ersten drei Monate eines Kalenderjahres für die absolvierten Ausbildungsmonate des vorangegangenen Kalenderjahres vorzulegen.

Der letzte Teilverwendungsnachweis ist innerhalb von zwei Monaten nach Ausbildungsende vorzulegen.

Anträge zur Förderung der Ausbildung zum Berufskraftfahrer akzeptiere das BAG außerdem nur noch, wenn eine vom Ausbildungsbetrieb und dem potenziellen Auszubildenden unterschriebene Absichtserklärung vorliegt. 

Nachdem das BAG über den Antrag entschieden hat, hat das Unternehmen demnach zwei Monate Zeit, um eine Kopie des Ausbildungsvertrages und des Eintrags in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse vorzulegen.

Erläuterung Ablauf

1. Absichtserklärung vom Auszubildenden und gegebenenfalls Eltern (falls noch nicht volljährig) Unterschreiben lassen.

2. Antrag zur Förderung mit Absichtserklärung zum BAG senden. 

3. Ausbildungsvertrag schließen ( unterschreiben lassen )  ! Das Ausbildungsvertragsdatum darf nicht vor dem Einstelldatum des Antrages beim BAG  und muss auch nach dem Unterschriftsdatum der Absichtserklärung liegen ( sonst ist es ja keine Absichtserklärung mehr ).
Ausbildungsvertrag an die IHK übermitteln.

4. Nach Bescheidzustellung vom BAG an den Antragsteller ( Empfangsdatum ) ist innerhalb von 8 Wochen der unterschriebene Ausbildungsvertrag und das Eintragungsschreiben der IHK an das BAG zu versenden.