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Jetzt bearbeiten: Verwendungsnachweise für Fördergelder der Programme für Aus- und Weiterbildung und BAG De-minimis Zu kompliziert? Weick-Consulting hilft.

veröffentlicht um 29.01.2012, 12:53 von Thomas Weick   [ aktualisiert: 03.03.2012, 02:39 ]

Nur noch bis 31.03.2012 können die Fördergelder für das Jahr 2011 beantragt werden. Sie
liegen beim Bund bereit und warten darauf, im Rahmen der Maut-Harmonisierung von der
Transportbranche abgerufen zu werden. Doch für viele Unternehmen ist das Procedere
des Auszahlungsverfahrens mittels Verwendungsnachweisen zu kompliziert. „Für Aus-
und Weiterbildungsmaßnahmen werden zum Beispiel nur rund 30 Prozent der beantragten
Fördermittel abgerufen, bei De-minimis sind es immerhin 75 Prozent“, sagt Thomas Weick,
Geschäftsführer von Weick-Consulting. Er muss es wissen, denn er berät Spediteure
und Transporteure seit drei Jahren in diesen Dingen und hilft ihnen von der Planung der
Weiterbildungsmaßnahmen und Fördermittel bis zur Auszahlung.

Aus drei Töpfen können Unternehmer, die mindestens einen Lkw über 12 t zulässigem
Gesamtgewicht besitzen und Güterverkehr betreiben, Zuschüsse schöpfen: Bei der KfW-
Bankengruppe gibt es Geld für die Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge,
das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) unterstützt die Aus- und Weiterbildung und hat
das De-minimis-Programm aufgelegt. Diese drei Fördermöglichkeiten sind unabhängig
voneinander. Wer also bereits Mittel aus einem Programm erhält, kann dennoch die beiden
anderen in Anspruch nehmen.

Warum werden die Möglichkeiten so wenig genutzt? „Die Anträge für das De-minimis-
Programm für das Jahr 2012 müssen bis 28. Februar 2012 eingereicht sein, die für die
Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sogar schon bis 15. Januar 2012.
Man muss also fast ein Jahr im Voraus planen“, erläutert Weick. Die KfW-Förderungen
können im laufenden Jahr beantragt werden. Geld fließt dann allerdings noch nicht. Vielmehr
verlangt die Förderstelle nach Durchführung der beantragten Maßnahme einen exakten
Verwendungsnachweis. All das muss vom Unternehmen selbstständig und vor allem
fristgerecht erledigt werden. Mangels eigener personeller Kapazitäten ist die Einhaltung der
Termine oft nicht gewährleistet. Schwierig ist auch die langfristige Planung, wann welcher
Fahrer zur Weiterbildung geschickt wird.

Hinzu kommt, dass sich einerseits die förderfähigen Maßnahmen von Jahr zu Jahr ändern,
andererseits wesentlich mehr gefördert wird als die meisten sich vorstellen können. Dazu
zählen zum Beispiel kaufmännische Weiterbildungen oder Qualitätsmanagement mit Bezug
auf den Lkw-Güterverkehr oder eine Weiterbildung zum geprüften Verkehrsfachwirt.

„Solche Maßnahmen werden zu 70 Prozent gefördert,“ erklärt Weick. Auch von positiven
Effekten berichtet er: „Betriebe, die sich in den vergangenen Jahren bei der Schulung ihrer
Mitarbeiter sehr zurückgehalten haben, investieren jetzt in ihr wichtigstes Kapital.“ Sein Ziel
ist es, dass Unternehmen die Anträge fristgerecht stellen, darüber so schnell wie möglich
beschieden wird und die zugesagten Mittel letztendlich fließen.
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